Am 31. August wurde Alexander Zakharchenko durch eine Bombe in den Tod befördert. Ein Blick auf Leben und Wirken des „Präsidenten“ der selbsternannten „Volksrepublik Donetsk“ lohnt sich. Ein Kommentar von Karl von Habsburg.
Kategorie: Blog
Wohin wächst China?
Ich glaube normalerweise nicht an Megatrends, da sie durch ihre Langfristigkeit meist von der Realität überholt werden. Im Fall von China mache ich aber doch eine Ausnahme, da die Entwicklung der vergangenen Jahre recht stabil war und die politischen Machthaber die Voraussetzungen getroffen haben, dass ihre Wirtschaftsplanung nicht durch „störende Faktoren“, wie zum Beispiel demokratische Wahlen, beeinflusst wird. So hat sich der de facto Herrscher Xi Jin Ping vom nicht gerade übermäßig demokratischen Volkskongress die Genehmigung geholt, praktisch ohne Beschränkung weiter zu regieren, und nicht mehr durch eine Reduzierung der Anzahl der Wiederwahlen behindert zu sein. Wir können also erwarten, dass Xi, der derzeit 65 Jahre alt ist, im Jahr 2035 im, nach chinesischen Standard, immer noch besten Mannesalter, nach wie vor seine Funktion ausübt. Ein Kommentar von Karl von Habsburg.
Revolutionen und Tyrannen
Gegen die Diktatur von Anastasio Somoza wurde noch gekämpft und demonstriert. Die täglichen Morde des Daniel Ortega werden kaum wahrgenommen. Ein Kommentar von Karl von Habsburg.
Macron der Europäer?
Dass der französische Präsident Emmanuel Macron anlässlich der Fußballweltmeisterschaft für positive Bilder mit dem russischen Präsidenten Vladimir Putin sorgt, muss man ihm genauso nachsehen wie der kroatischen Präsidentin Kolinda Grabar-Kitarovic. Seine jüngsten Äußerungen zur EU-Erweiterung lassen aber an seiner europäischen Gesinnung zweifeln. Ein Kommentar von Rainhard Kloucek, Generalsekretär der Paneuropabewegung Österreich.
The Art of the Deal
In wenigen Tagen findet das Gipfeltreffen zwischen dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump und dem russischen Präsidenten Vladimir Putin statt. Hauptsächlich wird es dabei um die Themen Syrien und Ukraine gehen. Ein Kommentar von Karl von Habsburg.
Iran im Belagerungszustand
Nachdem die Vereinigten Staaten das Atomabkommen mit dem Iran aufgekündigt haben, spekulieren immer mehr Medien über die Möglichkeit eines Regimewechsels in Teheran. Die Demonstrationen der vergangenen Tage werden als Anzeichen gewertet, dass die „stärksten Sanktionen, die es je gegeben hat“ die Wirkung haben, den Iran an den Verhandlungstisch zu zwingen, oder möglicherweise die Regierung zu Fall zu bringen. Als Beispiel wird oft Nord-Korea erwähnt, bei dem dies ja auch funktioniert hätte. Ein Kommentar von Karl von Habsburg.
Es geht um Europa
Das dritte Mal übernimmt nun Österreich für ein halbes Jahr die Ratspräsidentschaft in der Europäischen Union. Dazu sind einige Herausforderungen zu meistern. Ein Kommentar von Karl von Habsburg.
Hurra! Der Klimawandel ist vorbei! (Leider nur für die Politik)
Ich bin mit Sicherheit kein Leugner des Klimawandels. Zu offensichtlich sind die Symptome. Ich kann mich aber auch nicht mit der allgemeinen Panikmache anfreunden. Es ist schließlich nicht zu übersehen, dass sich die Welt immer im Klimawandel befunden hat und schon wesentlich radikalere Änderungen ausgehalten hat als wir sie heute sehen und voraussagen. Dies soll uns wiederum nicht davon abhalten, Maßnahmen zum Umweltschutz zu ergreifen! Ein Kommentar von Karl von Habsburg.
Österreich und Russland
Der Besuch des russischen Präsidenten in Österreich verlief sehr freundlich. Freundlichkeit ist wichtig, aber genauso wichtig wäre jene Bestimmtheit gewesen, mit der man Putin daran erinnern hätte sollen, dass es für ihn nun an der Zeit ist, auf den Boden der geltenden Verträge und Vereinbarungen zurückzukehren. Ein Kommentar von Karl von Habsburg.
Umstrittene Wahlen in Kolumbien
Vorigen Sonntag fanden Präsidentschaftswahlen in Kolumbien statt. Auf den ersten Blick schaut dies nicht wie eine weltbewegende Eilmeldung aus, die Resultate können aber von großer Bedeutung sein. Zunächst einmal, wir haben noch keine fixen Resultate, wir wissen nur wer die beiden übrig gebliebenen Kandidaten sind, die in einer Stichwahl am 17. Juni um das Amt des Präsidenten rittern. Und viel unterschiedlicher könnten zwei Kandidaten nicht sein … Ein Kommentar von Karl von Habsburg.

