Wohin wächst China?

Ich glaube normalerweise nicht an Megatrends, da sie durch ihre Langfristigkeit meist von der Realität überholt werden. Im Fall von China mache ich aber doch eine Ausnahme, da die Entwicklung der vergangenen Jahre recht stabil war und die politischen Machthaber die Voraussetzungen getroffen haben, dass ihre Wirtschaftsplanung nicht durch „störende Faktoren“, wie zum Beispiel demokratische Wahlen, beeinflusst wird. So hat sich der de facto Herrscher Xi Jin Ping vom nicht gerade übermäßig demokratischen Volkskongress die Genehmigung geholt, praktisch ohne Beschränkung weiter zu regieren, und nicht mehr durch eine Reduzierung der Anzahl der Wiederwahlen behindert zu sein. Wir können also erwarten, dass Xi, der derzeit 65 Jahre alt ist, im Jahr 2035 im, nach chinesischen Standard, immer noch besten Mannesalter, nach wie vor seine Funktion ausübt. Ein Kommentar von Karl von Habsburg.

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Macron der Europäer?

Dass der französische Präsident Emmanuel Macron anlässlich der Fußballweltmeisterschaft für positive Bilder mit dem russischen Präsidenten Vladimir Putin sorgt, muss man ihm genauso nachsehen wie der kroatischen Präsidentin Kolinda Grabar-Kitarovic. Seine jüngsten Äußerungen zur EU-Erweiterung lassen aber an seiner europäischen Gesinnung zweifeln. Ein Kommentar von Rainhard Kloucek, Generalsekretär der Paneuropabewegung Österreich.

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The Art of the Deal

In wenigen Tagen findet das Gipfeltreffen zwischen dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump und dem russischen Präsidenten Vladimir Putin statt. Hauptsächlich wird es dabei um die Themen Syrien und Ukraine gehen. Ein Kommentar von Karl von Habsburg.

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Iran im Belagerungszustand

Nachdem die Vereinigten Staaten das Atomabkommen mit dem Iran aufgekündigt haben, spekulieren immer mehr Medien über die Möglichkeit eines Regimewechsels in Teheran. Die Demonstrationen der vergangenen Tage werden als Anzeichen gewertet, dass die „stärksten Sanktionen, die es je gegeben hat“ die Wirkung haben, den Iran an den Verhandlungstisch zu zwingen, oder möglicherweise die Regierung zu Fall zu bringen. Als Beispiel wird oft Nord-Korea erwähnt, bei dem dies ja auch funktioniert hätte. Ein Kommentar von Karl von Habsburg.

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Hurra! Der Klimawandel ist vorbei! (Leider nur für die Politik)

Ich bin mit Sicherheit kein Leugner des Klimawandels. Zu offensichtlich sind die Symptome. Ich kann mich aber auch nicht mit der allgemeinen Panikmache anfreunden. Es ist schließlich nicht zu übersehen, dass sich die Welt immer im Klimawandel befunden hat und schon wesentlich radikalere Änderungen ausgehalten hat als wir sie heute sehen und voraussagen. Dies soll uns wiederum nicht davon abhalten, Maßnahmen zum Umweltschutz zu ergreifen! Ein Kommentar von Karl von Habsburg.

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Österreich und Russland

Der Besuch des russischen Präsidenten in Österreich verlief sehr freundlich. Freundlichkeit ist wichtig, aber genauso wichtig wäre jene Bestimmtheit gewesen, mit der man Putin daran erinnern hätte sollen, dass es für ihn nun an der Zeit ist, auf den Boden der geltenden Verträge und Vereinbarungen zurückzukehren. Ein Kommentar von Karl von Habsburg.

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