Ein Kompromiss macht den Weg frei in die EU. Alles gut, oder?

Es ist vollbracht – nach fast einem Viertel Jahrhundert Namensstreit, haben sich Griechenland und Mazedonien geeinigt. Mazedonien, im internationalen Jargon bisher demütigend „FYROM“ genannt, soll demnächst „Republik Nord-Mazedonien“ heißen. Dafür macht Griechenland den Weg frei für die Aufnahme des südosteuropäischen Landes in die Nato und EU. Noch scheint uns gar nicht klar zu sein, welch historischer Schritt am Prespasee gesetzt wurde. Glückliches Ende, oder? Es lohnt sich jedoch, auch einen Blick auf die mazedonische Seite zu werfen. Dort muss die Verfassung geändert und das Volk noch befragt werden. Unterzeichnet ist das Abkommen, durch jedoch noch nicht.

Ein Kommentar von Stefan Haböck, Internationaler Referent der Paneuropabewegung Österreich.

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Rede zur Zukunft Europas

Der hundertste Jahrestag zum Ende des Weltkrieges bildete den Anlass für Paneuropa-Präsident Karl von Habsburg, am 17. April 2018 in einer „Rede zur Zukunft Europas“ anhand einiger Jahrestage einerseits Lehren aus der Geschichte zu ziehen, andererseits auch Vorschläge zur Gestaltung der der europäischen Politik der Zukunft zu machen. Außenministerin Dr. Karin Kneissl skizzierte einige der Herausforderungen für die österreichische Politik. Eine Dokumentation der Rede von Karl von Habsburg.

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Rainhard Kloucek, Stefan Haböck

Paneuropa widerspricht Strache – Kosovo ist seit zehn Jahren ein unabhängiger Staat

Mit fassungslosem Kopfschütteln reagiert die Paneuropabewegung Österreich auf die Aussagen des österreichischen Vizekanzlers in einer Belgrader Tageszeitung hinsichtlich des Status der Republik Kosovo. Strache hatte behauptet, Kosovo sei nach wie vor Teil Serbiens – der Vizekanzler hat sichtlich manche Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit verschlafen und lebt außenpolitisch nicht im hier und jetzt.

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Das Panel - Moderator war Paneuropa-Präsident Karl von Habsburg. © lukasmandl.eu

„Eine Region, ohne die Europa nicht vollständig ist“ – Westbalkan-Panel am Com.sult-Kongress

Westbalkan ist im EU-Jargon der Begriff für die Länder des ehemaligen Jugoslawien plus Albanien, die noch nicht Mitglieder in der Europäischen Union sind. Diese sechs Länder Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Makedonien, Montenegro und Serbien waren eines der Schwerpunktthemen der Com.Sult Konferenz, die Ende Jänner in Wien stattfand. Ein Bericht von Rainhard Kloucek.

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