Einen Schwerpunkt der Rede zur Zukunft Europas von Karl von Habsburg am 11. Jänner 2024 bildeten der russische Vernichtungskrieg gegen die Ukraine. Der russische Präsident Putin habe mit der Umstellung auf Kriegswirtschaft bewiesen, dass er nicht an einem Frieden interessiert ist, sondern auf einen langen Krieg setzt. Dem müssen Europa bzw. der Westen mit einer stärkeren Unterstützung der Ukraine begegnen. Dabei wird die zögerliche Haltung der europäischen Politik heftig kritisiert. Die Matinee „Rede zur Zukunft Europas“ wurde organisiert von: St. Georgs-Orden, Ordo Equestris Vini Europae, Katholisch Österreichische Landsmannschaften und Paneuropabewegung Österreich.
Kategorie: Politik
Wenn die Stadt besetzt ist
Kherson, die ukrainische Hafenstadt am Dnipro, war neun Monate lang von den russischen Angriffstruppen besetzt. In der Stadt herrschten Angst, Terror, Folter und Zerstörung. Doch es gab auch Kollaborateure auf ukrainischer Seite. Ein Lokalaugenschein in der befreiten Stadt, die noch immer an der Front liegt. Von Anna Pattermann, Vorsitzende von Unlimited Democracy.
Der Koloss wackelt
Zu einem „zweiten Kanada“ könnte Russland werden, sobald es den Putinismus mit seinen wahnhaften imperialistischen Zielen abschüttelt. So urteilte Österreichs langjähriger Verteidigungsminister Werner Fasslabend kürzlich vor dem Salzburger Paneuropaforum in der Stiegl-Brauwelt. Stattdessen ist Russland heute zerrüttet, sein Volk blutet und seine Führer zittern. Der Koloss wackelt. Der Knackpunkt: desillusionierte, demotivierte und traumatisierte Kämpfer in Putins Kolonialarmee sind Vorboten einer unaufhaltsam nahenden Wende. Exilvorschläge für Prigoschin und Putin. Von Ludwig Bayer
Security through Unity
In his „Speech on the Future of Europe“, the President of the Paneuropean Movement Austria Karl von Habsburg advocates greater military support for Ukraine, advocates a regime change in Moscow and Minsk, discusses China’s power politics, which are dangerous for the Western community of values, and calls for a European foreign and security policy.
Sicherheit durch Einigkeit
In seiner „Rede zur Zukunft Europas“ spricht sich der Präsident der Paneuropabewegung Österreich Karl von Habsburg für eine stärkere militärische Unterstützung der Ukraine aus, plädiert für einen Regimewechsel in Moskau und Minsk, behandelt die für die westliche Wertegemeinschaft gefährliche Machtpolitik Chinas und fordert eine europäische Außen- und Sicherheitspolitik.
Karl von Habsburg: 100 Jahre Paneuropa
In seiner Rede im Rahmen des Jubiläumskongresses 100 Jahre Paneuropa forderte der Präsident der Paneuropabewegung Österreich Karl von Habsburg eine Besinnung auf die eigentliche Grundidee der europäischen Einigung, plädierte für eine massive Unterstützung der Ukraine sowie eine Anerkennung des Holodomor als Genozid, sprach sich für einen Regime-Wechsel in Russland und in Belarus aus, und erneuerte seine Forderung nach einer europäischen Außenpolitik. Die Rede wurde am 18. November 2022 gehalten.
Desinformation und Verschwörung
„Desinformation und Verschwörungsfantasien“ lautete der Titel einer Diskussionsveranstaltung der Paneuropabewegung mit dem Experten Dietmar Pichler, in der die Wirkungsweise von Desinformation etc. besprochen wurde.
Geheimdienste prophezeien Putins Untergang
Wie eine nach Richard Wagner benannte, in der Ukraine und in Libyen eingesetzte Söldnertruppe auf die italienischen Parlamentswahlen Einfluss zu nehmen versucht. Was die EU tun könnte, um diese bizarre Lage elegant zu entschärfen. Wie ein Oligarch, der als Putins Koch begann, reich wurde und – gemeinsam mit einem Hitler-Verehrer – Putins Schattenarmee kommandiert. Ein russischer Sieg wäre für die europäische Sicherheitslage und die ganze Welt katastrophal. Neutralität ist so sicher wie Russisches Roulette. Von Ludwig Bayer Weiterlesen
Sanktionen und Illusionen
Immer wieder werden die Sanktionen gegen Russland kritisiert. Sie würden Europa mehr schaden als Russland. Eine Behauptung, die zwar falsch ist, von gewissen Kreisen aber mit Vehemenz vertreten wird. Unbestritten ist, dass Europa seine Sicherheitspolitik über Jahrzehnte sträflich vernachlässigt hat. Eine solide Sicherheitspolitik aber ist notwendig, um Despoten nicht zu weiteren Vernichtungskriegen zu motivieren. Eine Bewertung von Rainhard Kloucek.
Kommt das Prinzip Erpressung statt Prinzip Leistung?
Bilaterale Konflikte müssen gelöst werden, bevor es zum Beitritt kommt. Das steht außer Frage. Setzen sich aber willkürliche populistische Blockaden durch, tauscht Europa in der Erweiterungspolitik das Prinzip Leistung gegen das Prinzip Erpressung. Von Stefan Haböck, Vizepräsident der Paneuropabewegung Österreich.

