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SUMMARY:Integration jenseits von Abschottung und utopischen Erwartungen – gibt es realistische Chancen auf ein Miteinander?
DESCRIPTION:Integration jenseits von Abschottung und utopischen Erwartungen – gibt es realistische Chancen auf ein Miteinander? \nEs spricht: Dr. Hüseyin I. Cicek \nMit der massiven Zuwanderung nach Europa stellt sich die Frage\, was das für die Gesellschaft in Europa bedeutet. Konnte man bei den Flüchtlingen aus dem ehemaligen Jugoslawien\, oder anderen einst kommunistischen Staaten in Europa davon ausgehen\, daß sie Teil der europäischen Kultur sind\, so ist das weder bei Kriegsflüchtlingen aus Syrien noch bei den Zuwanderern aus Asien oder Afrika der Fall. Die Konflikte\, die sich aus dem Aufeinanderprallen verschiedener Kulturen ergeben\, erleben wir fast tagtäglich. Wobei nicht vergessen werden darf\, daß Europa mit der Aufgabe seiner Traditionen (des europäischen Grundkonsenses) ein kulturelles Vakuum geschaffen hat. \nWir hören sehr viel über eine notwendige Integration der Zuwanderer\, über die notwendige Vermittlung unserer Werte\, wobei die Vorgabe der Politik zu sein scheint\, daß wir offenbar verantwortlich für die Integration der Zuwanderer sein sollen. Die Frage\, ob diese Integration nicht eine Bringschuld der Zuwanderer ist\, wird gar nicht mehr gestellt. Der Punkt aber ist entscheidend\, geht es im Kern doch darum\, ob es einen Anspruch auf Einwanderung in ein Sozialsystem gibt oder nicht. Es ist ein Paradoxon\, daß Menschen aus einer Kultur\, die aufgrund ihrer Geschichte nicht den Wohlstand Europas hat\, nun nach Europa drängen um in den Genuß dieses durch eine für sie fremde Kultur geschaffenen Wohlstandes zu kommen\, dabei aber ihre ursprüngliche Kultur ganz offensichtlich nicht aufgeben wollen. \nUm diese wichtigen Fragen zu diskutieren\, haben wir für den nächsten Jour-Fixe einen Experten eingeladen. Mag. Dr. Hüseyin I. Cicek wurde 1978 als Kind kurdischer Aleviten in der Türkei geboren. Er übersiedelte mit seiner Familie noch als Kind nach Vorarlberg und absolvierte eine Maurerlehre. Nach der Abendmatura studierte er Politikwissenschaft und Katholische Theologie und promovierte an der Universität Innsbruck. \nEr ist assoziierter Mitarbeiter am Erlanger Zentrum für Islam und Recht in Europa sowie am Institut für Politik und Zeitgeschichte des Nahen Ostens an der Universität Erlangen-Nürnberg. Zu seinen Forschungsinteressen gehören Terrorismus (säkular und religiös)\, der Nahe Osten und Integration.
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