Paneuropa Österreich warnt: Muhm/Niessl setzen Chancen für unsere Jungen in Europa aufs Spiel!

Haböck: „Europäische Freiheiten nicht für eine schnelle Schlagzeile gefährden!“

Als billige „Die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg“-Rhetorik, die in schäbiger Weise die derzeitige Verunsicherung der Bevölkerung missbraucht, verurteilte heute der Bundesvorsitzende der Paneuropa-Jugend Österreich, Stefan Haböck, die Aussagen von AK-Direktor Muhm und Landeshauptmann Niessl zur Arbeitnehmerfreizügigkeit: „Wenn schlechte Umfragewerte dazu führen, dass jahrzehntelang hart erkämpfte europäische Freiheiten für die schnelle Schlagzeile geopfert werden, dann hat die österreichische Innenpolitik einen neuen Tiefpunkt erreicht!“

Die Aussagen zeigen, wie niedrig die Hemmschwellen in der politischen Debatte mittlerweile geworden sind und dass mit Anti-Osteuropa-Parolen wieder Stimmung gemacht werden kann. Dabei wäre es dringender, Arbeitsplätze zu schaffen, das Unternehmertum zu stärken und Mobilität zu fördern. Problematisch ist ohnehin nicht die Arbeitnehmerfreizügigkeit, sondern nur die Migration in Sozialsysteme – doch DIE wollen Muhm und Niessl aus ideologischen Gründen nicht anfassen.

Ein Missverständnis mit fatalen Folgen: „Wenn wir den Zugang zu unserem Arbeitsmarkt für EU-Bürger, vor allem aus den Nachbarländern, erschweren, werden diese Staaten im Gegenzug natürlich diese Freizügigkeit für Österreicher stärker regulieren. Wem ist damit geschadet? Nicht dem AK-Direktor, aber dafür den eigenen jungen Österreicherinnen und Österreichern, der eigenen Jugend“, warnt Haböck davor, diese kurzsichtigen Ideen weiter zu verfolgen. „Europas Jugend war lange genug durch Mauern und Maschendrahtzäune voneinander getrennt und hat daran kein Interesse mehr. Wer Grenzen wieder aufbauen will, der möchte uns auf den Stand der 1920er-Jahre zurückwerfen.“

Die Freizügigkeit steht für ein Grundrecht, das mühsam erkämpft wurde. Wir dürfen nicht tatenlos zuschauen, wie plumpe nationale Parolen das Erreichte wieder zerstören. In einer globalisierten Welt, wo sich die wirtschaftliche Dynamik sowieso schon stetig in andere Erdteile verlagert, dürfen nicht wieder Barrieren aufgebaut werden, um Menschen mit Ideen, Einsatz und Tatkraft letztlich einzusperren.

„Wenn der Landeshauptmann einer Region, die selber jahrzehntelang Grenzregion war und die massiv durch die garantierten europäischen Freiheiten und Solidaritäten profitierte meint, er müsse nun kurzerhand die Freiheiten der europäischen Bürger wieder einschränken, dann müssen bei allen die Alarmglocken schrillen!“, mahnt Stefan Haböck eindringlich!